
Ein kalter Wind weht über die Plattformen. Ein Luftzug schlüpft unter das Vordach des Cafés. Solche Momente verwandeln das Warten in Qual – und sie verringern außerdem die Zeit, die die Leute dort verbringen können. In Geschäftsräumen und Verkehrsstationen führt die Kälte nicht nur dazu, dass die Menschen sich unwohl fühlen, sondern sie verursachen auch Verluste an Zeit sowie eine geringere Zufriedenheit der Kunden. Zudem müssen die Mitarbeiter langsamer arbeiten, um warm zu bleiben.
Was wirklich wichtig ist
Wir haben diesen ERP-konformen Infrarotheizer um ein Quarzelement herum konstruiert, das Kurzwellenstrahlung abgibt. Dadurch werden die Menschen sowie die Oberflächen direkt erwärmt – nicht die Luft um sie herum. So wird die Wärme in Sekunden statt in Minuten bereitgestellt.
Typische Geräte funktionieren mit 230 V, verbrauchen 1,5–2,5 kW Leistung und können an engen Stellen montiert werden – meist mit einem Durchmesser von weniger als 120 mm und einer Länge von weniger als 600 mm. Ein eingebauter Thermostat sorgt dafür, dass die Temperatur konstant bleibt. Diestandardmäßige Schutzart macht die Geräte für den Einsatz in geschützten Außenbereichen geeignet. Aus Sicherheitsgründen schaltet sich das Gerät automatisch aus, wenn es aus der richtigen Position gerät.
Warum das zu den Gegebenheiten dieser Räume passt
Egal ob es sich um eine Café-Terrasse oder einen Bahnhofsbahnhof handelt: Die Situation ist immer dieselbe – die Leute kommen, bleiben kurz und gehen wieder weg. Warmluftsysteme versagen, wenn die Türen ständig geöffnet bleiben, die Decken hoch sind und die Luft ständig in Bewegung ist.
Infrarotwärme umgeht diese Probleme, indem sie die Wärme genau dorthin leitet, wo sie benötigt wird – zu den Kunden und Mitarbeitern. Dadurch wird die Besetzung der Plätze schneller erreicht, die Warteschlangen kürzer und die Atmosphäre angenehmer – ohne dass man den gesamten Raum heizen muss. Da die Wärme gezielt abgegeben wird, geht die Energie genau dorthin, wo sie benötigt wird – was dazu beiträgt, die Betriebskosten zu senken.
Die praktischen Aspekte, die den Unterschied machen
Die Infrarotwärme ist in einem Umkreis von wenigen Metern um den Heizer am stärksten. Planen Sie daher eine gleichmäßige Wärmeverteilung – anstatt auf ein einziges, überdimensionales Gerät zu setzen.
Auch der Abstand zu brennbaren Materialien ist wichtig. Halten Sie diese auf dem empfohlenen Abstand und wählen Sie die richtige Montagehöhe für die Strahlung. Wenn Sie sich an einem sehr feuchten, exponierten Ort befinden, überprüfen Sie die Schutzart des Geräts und fügen bei Bedarf einen Schutz gegen Witterungseinflüsse hinzu. Kombinieren Sie den Heizer mit einem passenden Steuergerät – z. B. einem Timer oder einem Bewegungssensor – damit die Heizzeit der Besucherströme entspricht und kein leerer Raum beheizt wird.