
Hören Sie auf, Ihre IR-Emitter zum Ausfall zu bringen!
Wenn Sie eine „intelligente Fabrik“ errichten, haben Sie vermutlich viele Sensoren. Doch Sensoren sind nutzlos, wenn die Hardware nicht in der Lage ist, die entstehende Wärme zu bewältigen.
Die Realität ist folgende: Bei IR-Emittern mit hohem Leistungsniveau ist der Punkt, an dem die Quarztube mit den elektrischen Anschlüssen verbunden ist, meist der Ort, an dem Probleme auftreten. Das ist der schwächste Punkt. Deshalb verwenden wir keramische Endkappen.
Warum Keramik?
IR-Emitter erzeugen eine enorme Menge an Wärme. Wenn man Standard-Metallo- oder Kunststoffgehäuse verwendet, werden diese einfach verbogen oder zerstört. Das führt zu Problemen. Keramik fungiert wie eine Barriere – sie hält die intensive Wärme dort, wo sie hingehört, nämlich im Emitter selbst, und schützt so die Verkabelung sowie das Chassis. Dadurch wird verhindert, dass die Anschlüsse oxidiert, und die Spannung bleibt konstant.
Das ist wichtig. Wenn Ihre Produktionslinie digitalisiert ist, kann bereits eine geringe Spannungs Schwankung zu Temperaturschwankungen führen. Keramik sorgt dafür, dass die Verbindungen stabil bleiben.
Einsatz in einer digitalen Fabrik
Beim Aufbau einer intelligenten Fabrik muss alles genau dort sein, wo es hingehört, damit die Sensoren ihre Funktion erfüllen können. Da keramische Endkappen eine feste, vorhersehbare Form haben, ist es viel einfacher, Pyrometer und Wärmebildkameras richtig auszurichten. Zudem sind sie als Ersatzteile konzipiert – man muss die gesamte Anlage nicht neu aufbauen, sondern kann einfach die Endkappen austauschen und weiterarbeiten.
Ein Hinweis bezüglich der Nachteile
Es gibt jedoch einen Punkt, auf den man achten muss: Keramik ist steif – sie biegt sich nicht und dehnt sich auch nicht aus. Wenn Ihre Maschine stark vibriert oder extreme Temperaturwechsel erlebt, kann die Keramik brechen, wenn die Befestigung zu fest ist. Das ist ein häufiger Fehler. Achten Sie darauf, in Ihren Plänen einen kleinen Dehnungsfugenraum einzuplanen, damit das Material etwas Platz zum Ausdehnen hat.
Es handelt sich dabei um eine einfache Lösung, mit der man aus einem gewöhnlichen Heizelement ein präzises Werkzeug machen kann. So kann man die Leistung erhöhen, ohne befürchten zu müssen, dass die elektrische Infrastruktur beschädigt wird.